Katholische Pfarrei St. Marien Limbach-Oberfrohna

Sternsinger sammeln für bessere Schulbildung

Stadtspiegel 21.01.2010

Foto: Stadtspiegel, 21.01.2010

Auch in diesem Jahr waren die Sternsinger der Katholischen Kirchgemeinde St. Marien in Privathäusern und Einrichtungen unterwegs, um Spenden für notleidende Kinder zu sammeln. Seit drei Jahren unterstützen sie ein Schulprojekt in Bangladesch, das den Kindern im Dorf Farajipara ermöglichen soll, durch Bildung den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Am 5. Januar machten die „Könige aus dem Morgenland“ auch Station im Rathaus, wo sie von Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer empfangen wurden.

Sternsinger sammelten 3.621 Euro
Auch in diesem Jahr waren die Sternsinger der Katholischen Kirchgemeinde St. Marien 14 Tage lang unterwegs. Mit ihren Besuchen machten sie vielen Menschen eine Freude und konnten zudem die stolze Summe von 3.621 Euro in ihren Spendenbüchsen sammeln. Seit nunmehr drei Jahren unterstützen die Sternsinger aus unserer Stadt über den Verein Netz e.V. ein Schulprojekt in Bangladesch.
Das Motto der diesjährigen Aktion hieß „Neue Wege finden“. Neue Wege – das bedeutet auch, über Bildung den Kreislauf der Armut zu durchbrechen, denn wer schreiben und lesen kann, hat bessere Chancen eine Arbeit zu bekommen. Die Sternsinger haben eine Partnerschule im Dorf Farajipara, die von 30 Kindern aus den ärmsten Familien besucht wird. Es gibt eine Klasse, in der alle Kinder gemeinsam lernen. Der Schulunterricht für ein Jahr kostet pro Kind jährlich 38 Euro.
Zahlreiche Einwohner und Einrichtungen unterstützten das Projekt. Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer steckte natürlich auch etwas in die Spendenbüchse, als er die Jungs und Mädchen am 5. Januar im Rathaus empfing. Als Jüngste der Gruppe ist die erst 6-jährige Frida mit dabei. Weil sie gern singt, ist sie bereits das zweite Jahr mit den Sternsingern unterwegs. Sie trägt einen goldenen Stern und eine Krone, die sie gemeinsam mit ihrer Mutter gebastelt hat. Besonders stolz ist sie aber auf den grünen Umhang mit goldener Borte, den ihre Oma genäht hat. Die „Könige aus dem Morgenland“ wurden von Beate Kuhn begleitet. „Die Sternsinger lernen, dass es Kinder gibt, denen es nicht so gut geht wie ihnen und dass es Freude macht, helfen zu können. Wir sind in Privathäusern und Unternehmen zu Gast und viele warten schon, dass wir kommen“, berichtet sie.
ihrem Vorhaben erzählt hatten, brachten sie noch Aufkleber mit demNachdem die Kinder Lieder gesungen und dem Stadtoberhaupt von Segenswunsch: „20*C+M+B+10 – Christus segne dieses Haus“ unter anderem über der Eingangstür des Rathauses an.


Die Sternsinger der Katholischen Kirchgemeinde St. Marien waren am 5. Januar zu Gast im Rathaus. Sie stellten dem Oberbürgermeister das Spendenprojekt in Bangladesch vor und sangen Lieder.