Katholische Pfarrei St. Marien Limbach-Oberfrohna

Sternsinger sammeln für bessere Schulbildung

Stadtspiegel 02/2009

Von Weihnachten bis Mitte Januar sammelten die Sternsinger der Katholischen Kirchgemeinde St. Marien Geld für Schulen in Bangladesh. Verkleidet als die heiligen drei Könige aus dem Morgenland waren sie trotz klirrender Kälte in der Stadt und im Umland unterwegs. Sie möchten armen Kinder des asiatischen Landes einen Schulbesuch ermöglichen und ihnen damit bessere Chancen für ihr späteres Leben eröffnen. Am Ende der Sternsinger-Aktion konnten sich die Akteure über rund 3.446 Euro an Spendengeldern freuen.

Auch in diesem Jahr waren wieder die Sternsinger in der Stadt unterwegs. 21 Mädchen und Jungen zwischen vier und 13 Jahren wurden nach Weihnachten von der Katholischen Kirchgemeinde St. Marien ausgeschickt, um als Könige aus dem Morgenland verkleidet Spendengelder zu sammeln. Das Motto der diesjährigen Aktion war „Kinder Schulbildungsuchen Frieden“ und als Beispielland wurde bundesweit Kolumbien behandelt. Da die Limbach-Oberfrohnaer Kinder schon seit Jahren Bangladesh unterstützen, sollen die gespendeten Gelder auch 2009 in dem asiatischen Land eingesetzt werden. Ging es bisher um Projekte für bessere hygienische Bedingungen, sollen nun Schulen unterstützt werden. „Ein Kind steckt voller Talente. Wenn Hunger und Mangel an Nährstoffen seine Gaben zerstören, wird niemand diese Talente je entdecken. … Bildung ist die Grundvoraussetzung um Armut zu überwinden. In Bangladesh gehen vier Millionen Kinder zwischen sechs und zehn Jahren nicht zur Schule. Meist sind es Kinder aus den ärmsten Familien“, berichteten die Sternsinger. Deshalb sammeln sie für eine Organisation, die sich um den Aufbau von Schulen in dem armen Land kümmert. „Ein Jahr Unterricht für ein Kind kostet dort 38 Euro“, wissen sie. Sie freuten sich, dass sie viele Einwohner der Stadt und Mitarbeiter von Firmen und Institutionen unterstützten. Auch Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer empfing die Sternsinger am 6. Januar im Rathaus. Sie stellten ihm musikalisch umrahmt ihr Anliegen vor und brachten schließlich den Segen: „20*C+M+B+09 – Christus segne dieses Haus“ unter anderem an der Eingangstür des Rathauses an.

Die Sternsinger der Katholischen Kirchgemeinde St. Marien besuchten Anfang Januar das Rathaus und brachten ihren Segen an den Türen an.