Katholische Pfarrei St. Marien Limbach-Oberfrohna

Mit dem Internet stets auf der Höhe der Zeit

Jürgen Bahr pflegt die Webseite der Katholischen Jugend Limbach-Oberfrohna – Video über Weltjugentag in Arbeit

Freie Presse 27./28. August 2005

Limbach-Oberfrohna. Tote Hose oder Leben in der Bude? “Freie Presse” fragte junge Leute aus dem Chemnitzer Umland, wie sie ihre Freizeit verbringen.

Ein Blick ins Internet genügt, und die Mitglieder der Katholischen Jugend der Kirchgemeinde St. Marien in Limbach-Oberfrohna wissen über die nächsten Termine Bescheid. Vor zwei Jahren startete Jürgen Bahr die ersten Versuche, eine Webseite zu gestalten. “Im Internet ist das heutzutage mit wenig Aufwand möglich. Das Programmieren als solches wäre gar nicht mein Ding”, lacht der 17-Jährige, der sich ein Studium in Richtung Medientechnik gut vorstellen kann.

In die Gestaltung der Webseite investierte er etwa eine Woche Freizeit. “Wenn das geschafft ist, ist es nicht mehr schwer, die Seiten aktuell zu halten”, hat er festgestellt. Da das Gemeindezentrum noch keine eigene Webseite hat, nutzt die Kirchgemeinde den Internetauftritt. Die katholische Jugend in der Großen Kreisstadt zählt zur Zeit 25 junge Leute im Alter von 14 bis 19 Jahren. Jürgen Bahr ist einer der vier Jugendsprecher. Infoveranstaltungen, zu denen sich die jungen Leute Referenten einladen, Ausflüge und Sportveranstaltungen sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Zudem bereichern stets neue Leute, die zur katholischen Jugend stoßen, die Gruppe.

Höhepunkt war für ihn dieses Jahr der Weltjugendtag in Köln, zu dem die 25 Jugendlichen aus Limbach gemeinsam mit 50 jungen Leuten aus Litauen reisten. Zur Zeit bastelt Jürgen an einem Video. Mit diesem wollen die jungen Leute bei einer demnächst geplanten Gemeindeveranstaltung ausführlich von der Großveranstaltung in Köln berichten.

Beeindruckend waren für die jungen Leute die großen Gottesdienste und natürlich die Abschlussveranstaltung unter freiem Himmel, die mit einer Andacht am Abend begann und am nächsten Tag mit einem Gottesdienst mit dem Papst den Abschluss fand. Dass die Teilnehmer eine Nacht unter freiem Himmel verbringen, ist eine gute Tradition des Weltjugendtages. In Köln waren es offiziellen Angaben zufolge 1,1 Millionen Menschen.

Jürgen lacht: “Im Fernsehen sah das viel schlimmer aus, als es war. Bei nur 12 Grad Celsius tat die Enge recht gut. Platzangst hatten wir nur in Bus oder Bahn, die stets richtig voll waren.” Benedikt XVI. ist seiner Meinung nach ein konservativer Mensch, der kaum etwas ändern wird. Bewegend war für den jungen Limbacher, wie schnell der Papst die Herzen der Leute eroberte. (SO)

– www.jugend-limbach.de.tt